Ausblick
Unsere derzeitigen Räumlichkeiten für die Ausgabestelle in Niebüll machen es aufgrund des immer stärkeren Kundenandrangs zu einer Zumutung, dort zu arbeiten. Wer einmal während der Ausgabe dort war, weiß, dass sie viel zu klein sind und aus allen Nähten platzen. Lebensmittel können nur sehr eingeschränkt gelagert werden, und es kommt schnell zu Arbeitsschutzrisiken. Gern würden wir Geräte zur Erleichterung der Arbeit anschaffen, aber es gibt keine Stellplätze dafür.Bei unserer mehrjährigen Suche nach neuen Räumlichkeiten hat sich kürzlich eine Gelegenheit zum Anmieten von Gewerberäumen im Gewerbegebiet Ost eröffnet. Diese Räume sind für unsere Bedürfnisse großzügig geschnitten und genügen baulich bereits einem hohen Lebensmittelhygienestandard. Die Stadt Niebüll hat uns dafür dankenswerter Weise einen jährlichen Mietzuschuss in Aussicht gestellt, so dass wir uns das leisten können. Dennoch ist ein Umbau nötig, so dass sicher noch einige Monate vergehen werden, bis wir tatsächlich umziehen können. Bei allen Vorteilen wurde im Vorstand sehr kontrovers die größere Entfernung zum Stadtzentrum diskutiert. Für einige Kunden und auch Helferinnen wird es aufwändiger, die neue Ausgabestelle zu erreichen. Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht. Dabei haben wir einbezogen, dass alternative Gewerberäume, die zentrumsnäher liegen würden, auch entsprechend teurer wären, sofern man sie überhaupt bekäme und wir die uns leisten könnten. Wir geben in jedem Fall das Geld unserer Spender aus, mit dem wir selbstredend und gemäß Satzung sparsam umgehen müssen. Da, abgesehen von der schwierigeren Erreichbarkeit, diese neuen Gewerberäume geradezu ideal für uns geeignet sind, haben wir uns dafür entschieden. Wir werden die Menschen herausfinden, die wirklich keine Möglichkeit haben, die neue Ausgabestelle im Gewerbegebiet Ost zu erreichen, und versuchen, ihnen eine Hilfestellung anzubieten. Dafür werden wir eine Arbeitsgruppe einrichten. Es gibt noch ein paar Unsicherheiten, aber die Chancen stehen gut, dass wir diese Räume als Ausgabestelle nutzen werden.
Um weiterhin das derzeitige gute Versorgungsniveau aufrechterhalten zu können, benötigen wir ein drittes Fahrzeug zum Sammeln der Lebensmittelspenden. Großzügige Förderungen vom Land Schleswig-Holstein und von der Lidl-Pfandspende versetzten uns in die Lage, einen weiteren Mercedes Sprinter mit Kühlaufbau zu bestellen, der im Januar geliefert wird.


